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Datenaustauschformat für CAD [message #148944] Fri, 11 January 2013 13:22 Go to next message
Jörn Katzorke
Messages: 2
Registered: April 2012
Junior Member
Hallo,

wir nutzen in der Firma nur EAGLE, allerdings wird es meiner Meinung nach Zeit nach einer vernünftigen Lösung für den Datenaustausch zwischen Mechanikern und Elektronikern.

Das Problem kennt wahrscheinlich jeder:

Die Mechanik entwirft ein Gehäuse, Produkt, etc. und der Elektroniker muss eine Platine dafür bauen.

Also wird meist von den Mechanikern eine Platinenkontur erzeugt und üblicherweise per DXF exportiert.
Die Elektroniker konvertieren das dann mit ihrem ULP und führen das SCR in EAGLE aus.

Wenn der Elektroniker dann Änderungen an der Outline hat, exportiert er seine Daten mit dem ULP und der Mechaniker pflegt diese wieder ein.

Das geht dann immer hin und her bis das Produkt fertig ist.

Und genau das ist es, was ein wirklich produktives Arbeiten erschwert.

Der Mechaniker konstruiert eine Platine mit schönen Maßen für Bohrlöcher etc und nach dem ersten konvertieren ist alles dahin...

Aus einer Bohrung bei X: 5.78mm und Y: 23.15mm wird eine Bohrung bei X: 5.780003125mm und Y: 23.150003125.

Bei einer Bohrung kann man das ja per Hand korrigieren, aber sobald die Struktur komplexer wird keine Chance.

Abgesehen von der nervigen Konvertiererei schleichen sich so natürlich auch Fehler ein, die wahrscheinlich von der mathematischen Rückwandlung kommen.

Es wäre für viele sicher eine enorme Vereinfachung wenn EAGLE eine Möglichkeit hätte einen Punktgenauen Datenabgleich mit SolidWoks und Co. durchzuführen.
Und das ganze am besten integriert ohne ULP etc...

Ich weiß, schwierige Aufgabe, aber für meines Erachtens unerlässlich für produktive, professionelle Verwendung.
Re: Datenaustauschformat f [message #148971 is a reply to message #148944] Tue, 15 January 2013 09:24 Go to previous messageGo to next message
entry
Messages: 8
Registered: December 2005
Junior Member
Genau !! und rckwrts sollte es auch fehlerfrei funktionen (mit Bgen, Bohrungen und Kanten). -> Falls die Platine
schon existiert und ein Gehuse erstellt werden muss (dxf Import -> Inventor 2011).

"J K" <noreply-103095@element14.com> schrieb im Newsbeitrag
news:1224159497.10411357910598754.JavaMail.jive@flcspu-csapp-01.premierfarnell.com...
> Hallo,
>
> wir nutzen in der Firma nur EAGLE, allerdings wird es meiner Meinung nach Zeit nach einer vernnftigen Lsung fr den
> Datenaustausch zwischen Mechanikern und Elektronikern.
>
> Das Problem kennt wahrscheinlich jeder:
>
> Die Mechanik entwirft ein Gehuse, Produkt, etc. und der Elektroniker muss eine Platine dafr bauen.
>
> Also wird meist von den Mechanikern eine Platinenkontur erzeugt und blicherweise per DXF exportiert.
> Die Elektroniker konvertieren das dann mit ihrem ULP und fhren das SCR in EAGLE aus.
>
> Wenn der Elektroniker dann nderungen an der Outline hat, exportiert er seine Daten mit dem ULP und der Mechaniker
> pflegt diese wieder ein.
>
> Das geht dann immer hin und her bis das Produkt fertig ist.
>
> Und genau das ist es, was ein wirklich produktives Arbeiten erschwert.
>
> Der Mechaniker konstruiert eine Platine mit schnen Maen fr Bohrlcher etc und nach dem ersten konvertieren ist
> alles dahin...
>
> Aus einer Bohrung bei X: 5.78mm und Y: 23.15mm wird eine Bohrung bei X: 5.780003125mm und Y: 23.150003125.
>
> Bei einer Bohrung kann man das ja per Hand korrigieren, aber sobald die Struktur komplexer wird keine Chance.
>
> Abgesehen von der nervigen Konvertiererei schleichen sich so natrlich auch Fehler ein, die wahrscheinlich von der
> mathematischen Rckwandlung kommen.
>
> Es wre fr viele sicher eine enorme Vereinfachung wenn EAGLE eine Mglichkeit htte einen Punktgenauen Datenabgleich
> mit SolidWoks und Co. durchzufhren.
> Und das ganze am besten integriert ohne ULP etc...
>
> Ich wei, schwierige Aufgabe, aber fr meines Erachtens unerlsslich fr produktive, professionelle Verwendung.
>
Re: Datenaustauschformat für CAD [message #149016 is a reply to message #148971] Thu, 17 January 2013 09:16 Go to previous message
A. Zaffran
Messages: 2532
Registered: November 2008
Senior Member
Am 15.01.2013 10:25, schrieb Stefan H.:
> Genau !! und rückwärts sollte es auch fehlerfrei funktionen (mit Bögen, Bohrungen und Kanten). -> Falls die Platine
> schon existiert und ein Gehäuse erstellt werden muss (dxf Import -> Inventor 2011).
>
> "J K" <noreply-103095@element14.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:1224159497.10411357910598754.JavaMail.jive@flcspu-csapp-01.premierfarnell.com...
>> Hallo,
>>
>> wir nutzen in der Firma nur EAGLE, allerdings wird es meiner Meinung nach Zeit nach einer vernünftigen Lösung
>> für den Datenaustausch zwischen Mechanikern und Elektronikern.
>>
>> Das Problem kennt wahrscheinlich jeder:
>> Die Mechanik entwirft ein Gehäuse, Produkt, etc. und der Elektroniker muss eine Platine dafür bauen.
>> Also wird meist von den Mechanikern eine Platinenkontur erzeugt und üblicherweise per DXF exportiert.
>> Die Elektroniker konvertieren das dann mit ihrem ULP und führen das SCR in EAGLE aus.
>> Wenn der Elektroniker dann Änderungen an der Outline hat, exportiert er seine Daten mit dem ULP und der Mechaniker
>> pflegt diese wieder ein.
>> Das geht dann immer hin und her bis das Produkt fertig ist.
>> Und genau das ist es, was ein wirklich produktives Arbeiten erschwert.
>> Der Mechaniker konstruiert eine Platine mit schönen Maßen für Bohrlöcher etc und nach dem ersten konvertieren ist
>> alles dahin...
>> Aus einer Bohrung bei X: 5.78mm und Y: 23.15mm wird eine Bohrung bei X: 5.780003125mm und Y: 23.150003125.
>> Bei einer Bohrung kann man das ja per Hand korrigieren, aber sobald die Struktur komplexer wird keine Chance.
>> Abgesehen von der nervigen Konvertiererei schleichen sich so natürlich auch Fehler ein, die wahrscheinlich von der
>> mathematischen Rückwandlung kommen.
>> Es wäre für viele sicher eine enorme Vereinfachung wenn EAGLE eine Möglichkeit hätte einen Punktgenauen Datenabgleich
>> mit SolidWoks und Co. durchzuführen.

Die Auflösung in Eagle ist 3.125 nanometer, was für die mechanische
Genauigkeit mehr als ausreichend ist, oder gibt es eine erschwingliche
Fräs/Bohrmaschine, die genauer als ein micrometer fräsen/bohren kann?
Zudem hat kein LP-Hersteller den Ätzvorgang so im Griff, daß er genauer
als 50 micrometer ätzen kann, ohne extremen Kostenaufwand (Ausschuss
produzieren) und das auf einen größeren Nutzen.


>> Und das ganze am besten integriert ohne ULP etc...

Es ist egal wie sie Daten erzeugen, ob ULP oder Eagle selbst, da ist
kein Unterschied im Ergebnis.
Das Problem ist eher die Möglichkeit die Daten einheitlich zu übergeben.
Besonders Kreisbögen sind das Problem. Je nach Implementierung gibt es
verschiedene Möglichkeiten, und da ist der Hund begraben.
1. Zentrum, Radius, Start- End-Winkel
2. Start- End-Koordinate und die Krümmung.

Je nachdem wie es im Programm implementiert wurde, und wie genau
die trigonometrischen Funktionen arbeiten, kommt schon durch die
Berechnung in der Nachkommastelle ein anderer Wert raus.
Man kann z.B. einfach nach einer bestimmten Anzahl von Nachkommastellen
abscheiden, oder den Wert auf die Anzahl von Nachkommastellen runden,
das ist in beiden Fällen ein anderes Ergebnis!

Wie gehen Sie für das oben angegebene Beispiel vor?
X: 5.78mm und Y: 23.15mm wird eine Bohrung bei X: 5.780003125mm und Y:
23.150003125.

Welches Programm hat die .xx0003125mm berechnet, und wie?
Waren es einfach Werte (Koordinaten), oder waren Winkelangaben im Spiel?

Ein Wert, der nicht an die Auflösungsgrenze geht, wie hier die x.78mm,
darf in keinem Programm ein Problem sein, das mit mehr als zwei
Nachkommastellen als Auflösung rechnen kann.

Man muß man sich also zuerst zuerst mal über die maximale Auflösung
einig werden, sonst wird das nie was.

Einfaches Beispiel, Gerber-Daten in GC-Prevue einlesen.
Wenn hier die falsche Auslösung angegeben/ermittelt wird, dann passt es
nicht.


>> Ich weiß, schwierige Aufgabe, aber für meines Erachtens unerlässlich für produktive, professionelle Verwendung.



Mit freundlichen Grüßen / Best regards

Alfred Zaffran
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