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EAGLE Version 6.0 freigegeben! [message #143093] Mon, 12 December 2011 12:11
Klaus Schmidinger
Messages: 1460
Registered: November 2008
Senior Member
Eine neue Version von EAGLE steht ab sofort unter

http://www.cadsoft.de/download.htm

zum Download bereit.

Die Änderungen seit der Vorgängerversion sind:

* Plattformen:

- Die Mac OS X Version von EAGLE setzt jetzt einen Intel Mac voraus. Sie
läuft nicht mehr auf PPC-Maschinen.
- Mac OS X 10.4, Mac OS X 10.5 und Windows 2000 werden nicht mehr offiziell
unterstützt.
- Falls Sie Mac OS X 10.7 "Lion" verwenden und ein Track-Pad benutzen, so
können Sie jetzt die "Zwei-Finger-Wisch-Geste" zum Verschieben des Inhalts
des Zeichenfensters benutzen.
Das Hinein- und Herauszoomen erfolgt mit der Zwei-Finger-Geste ("pinch").
- Um Probleme durch das Überschreiben einer existierenden Installation von
EAGLE mit einer neueren Version unter Mac OS X zu vermeiden, enthält das
Standard-Installationsverzeichnis jetzt die aktuelle Versionsnummer (so
wie auch unter Windows und Linux).
- Das Mac OS X Installationsprogramm erlaubt es jetzt, auf eine ältere
Version von EAGLE zurückzugehen.

* Dateiformat ist jetzt XML:

- Das EAGLE-Dateiformat wurde von "binär" nach XML geändert.
- Die vollständige Definition des neuen EAGLE-Dateiformats ist in der
Datei "doc/eagle.dtd" zu finden.
- Bestehende Dateien werden automatisch in das neue Format gewandelt wenn
sie mit Version 6 abgespeichert werden.
- Die Pin-Direction "I/O" wurde in "io" geändert (ohne den Schrägstrich).
Wann immer eine Pin-Direction in einer Kommandozeilen-Eingabe erlaubt ist,
wird der alte Wert aus Kompatibilität zu früheren Versionen immer noch
akzeptiert, aber in den XML-Dateien wird nur mehr "io" verwendet.

* Mehrere Pads an einem Pin:

- Mehrere Pads können jetzt mit dem selben Pin verbunden werden.
- Ist ein Pin mit mehreren Pads verbunden, und der Pad-Name ist am Pin
sichtbar, so wird der kleinste der an diesem Pin angeschlossenen Pad-Namen
angezeigt, gefolgt von einem Stern ('*') um zu vermitteln, dass es mehr
als ein Pad gibt. Nach dem Stern wird die Gesamtzahl der an diesem Pin
angeschlossenen Pads angezeigt.
- Die DRC-Prüfung für SMDs und Pads/SMDs, die zum selben Signal gehören, wird
nicht mehr innerhalb eines Packages ausgeführt.

* Beliebige Pad-Formen:

- Wires und Polygone in Signal-Lagen (1-16) die in einem Package gezeichnet
werden und mit einem Pad bzw. SMD verbunden sind, gelten jetzt als
elektrisch mit diesem Pad/SMD verbunden. Auf diese Weise lassen sich
beliebige Pad-Formen realisieren.
Siehe "Help/Editor-Befehle/PAD|SMD/Beliebige Pad-Formen".
- Der 'Rank'-Parameter hat keine Bedeutung mehr für Polygone in Packages.
Package-Polygone in Signal-Layern, die nicht an einem Pad bzw. SMD
angeschlossen sind, werden so behandelt als hätten sie einen Rank von 0.

* "Cutout"-Polygone:

- Der neue Polygon-Füllmodus "cutout" kann benutzt werden um Polygone zu
definieren, die von allen anderen Signal-Polygonen im gleichen Layer
"subtrahiert" werden.
Siehe "Help/Editor-Befehle/POLYGON/Polygon-Ausschnitte".

* Bemaßungsfunktion:

- Der neue Befehl DIMENSION dient zum Zeichen von Bemaßungen.
Siehe "Help/Editor-Befehle/DIMENSION".

* "Differential Pair" Routing:

- Der ROUTE-Befehl kann jetzt "Differential Pair"-Signale verlegen.
- Der RATSNEST-Befehl bevorzugt offene Wire-Enden beim Generieren von
Luftlinien für "Differential Pair"-Signale.
- Die maximale Anzahl der netzklassen wurde auf 16 erhöht.

* Automatische Mäander:

- Der neue Befehl MEANDER kann dazu benutzt werden, die Längen der Signale
eines "Differential Pairs" auszugleichen, oder die Länge eines Signal
Segments auf einen gegebenen Zielwert zu bringen.

* Bestückungsvarianten:

- Der neue Befehl VARIANT kann dazu benutzt werden, Bestückungsvarianten
zu definieren.
Bestückungsvarianten geben an ob ein bestimmtes Bauteil tatsächlich auf
der Platine bestückt ist, und welchen Wert bzw. welche Technologie es
hat (falls diese vom Standardwert abweichen).
- Über den Dialog "Bearbeiten/Bestückungsvarianten..." können Sie auf die
Bestückungsvarianten zugreifen und sie bearbeiten.
- Enthält eine Zeichnung Bestückungsvarianten, so zeigt die Action-Toolbar
eine Combo-Box an, über die Sie eine dieser Varianten auswählen können.
- Der VALUE-Befehl ändert immer den Wert eines Bauteils in der aktuell
gewählten Bestückungsvariante.
- Die neuen User Language Objekte UL_VARIANTDEFS und UL_VARIANTS, sowie die
neuen Members UL_SCHEMATIC.variantdefs, UL_BOARD.variantdefs,
UL_PART.variants und UL_ELEMENT.variants dienen zum Zugriff auf
Bestückungsvarianten aus einem User Language Programm heraus.
- Mit den neuen User Language Funktionen setvariant() und variant() kann die
aktuelle Bestückungsvariante abgefragt bzw. eingestellt werden.
- Mit den neuen User Language Members UL_PART.populate und UL_ELEMENT.populate
kann abgefragt werden, ob ein Bauteil in der aktuellen Bestückungsvariante
bestückt werden soll.
- Der neue Platzhaltertext >ASSEMBLY_VARIANT kann zur Anzeige des Namens der
aktuellen Bestückungsvariante benutzt werden. ASSEMBLY_VARIANT kann daher
nicht mehr als Attribut-Name verwendet werden.
- Mit der neuen Kommandozeilen-Option -A kann für den CAM-Prozessor eine
bestimmte Bestückungsvariante ausgewählt werden.
- Die Befehle ADD, CHANGE PACKAGE | TECHNOLOGY, REPLACE, UPDATE und VALUE
können nur verwendet werden, wenn keine Bestückungsvariante aktiv ist.

* Text-Ausrichtung:

- Texte können jetzt eine von neun verschiedenen Ausrichtungen haben, die
aus Kombinationen von links, rechts, mitte, oben und unten bestehen.
- Die Leserichtung für vertikale Texte kann jetzt in
"Optionen//Benutzeroberfläche" zwischen "aufwärts" und "abwärts" gewählt
werden.

* Erhöhte interne Auflösung:

- Die interne Auflösung von EAGLE wurde um den Faktor 32 erhöht.
Sie war bisher 0.1 Micron (0.0001 mm) und ist jetzt 0.003125 Micron.
Dies ermöglicht es in Zeichnungen mit zölligen Maßen genaue Werte für
Vielfache von 1/4, 1/8, 1/16, 1/32 und 1/64 mil zu verwenden.
- Die maximale Zeichenfläche ist jetzt 4x4 Meter (etw 150x150 Inch).
- Falls ein User Language Programm Koordinaten oder Abmessungen direkt in
Editor-Einheiten verarbeitet und den genauen Wert einer Editor-Einheit
kennen muss, so muss es an den neuen Wert angepasst werden.
- Die neuen User Language Funktionen inch2u(), mic2u(), mil2u() und mm2u()
können dazu benutzt werden, die jeweiligen Einheiten in interne
Editor-Einheiten umzurechnen.
- Aufgrund der erhöhten Auflösung für Koordinaten werden "gebilligte"
ERC- bzw. DRC-Fehler aus älteren Versionen nicht mehr als solche erkannt.
Wenn Sie nach einem Update einer Datei auf Version 6 einen ERC bzw. DRC
laufen lassen, müssen diese ggf. erneut gebilligt werden.
- Wenn Sie eine Projektdatei (eagle.epf) aus einer älteren EAGLE-Version
mit dieser Programmversion überschreiben, so werden die Werte für
Abmessungen darin in einem anderen Format abgelegt. Wird eine solche Datei
dann wieder in einer älteren EAGLE-Version geladen, so fallen alle solchen
Werte in Menüs (wie etwa Wire-Breite oder Bohrdurchmesser) auf ihre
Standardwerte zurück.

* Versorgungs-Layer:

- Versorgungs-Layer (d.h. Layer, deren Name mit '$' beginnt) werden nicht
mehr speziell behandelt. Layer für Versorgungsspannungen müssen jetzt
stattdessen durch Signal-Polygone realisiert werden.
- Wird eine Board-Zeichnung aus einer älteren Version von EAGLE geladen,
so werden etwaige Versorgungs-Layer darin umbenannt, indem das '$'-Zeichen
ans Ende des Namens versetzt wird. Damit wird sichergestellt, dass
automatisch ablaufende Scripte, welche Versorgungs-Layer als "negativ"
behandeln, keinen Fehler machen, und der Layer dennoch zu erkennen gibt,
ein Versorgungs-Layer gewesen zu sein. Die Funktion des Versorgungs-Layers
wird durch ein Signal-Polygon mit dem passenden Namen und der
minimalen Wire-Breite dieses Signals ersetzt. Das Polygon wird in
rechteckiger Form in den bisherigen Versorgungs-Layer gezeichnet und
bedeckt die Fläche, die von Wires im Dimension-Layer sowie Pads und Vias
aufgespannt wird. In den Einstellungen des Autorouters wird der Layer mit
dem generierten Polygon aktiviert (mit Vorzugsrichtung '*') und die Kosten
für diesen Layer in allen Durchläufen auf 99 gesetzt.

SEHR WICHTIG:

Nachdem ein Board mit Versorgungs-Layern aus einer älteren Version
eingelesen wurde, sollten Sie unbedingt den RATSNEST-Befehl ausführen
um zu prüfen, ob noch alle Pads an das betreffende Signal angeschlossen
sind.

* BGA Escape Routing:

- Herausrouten aller Signale aus einem BGA entsprechend den Designregeln und
verfügbaren Layern. ULP-Lösung. Start mit 'run route-bga element'.

* Benutzerdefinierte Kontextmenüs:

- Mit dem SET-Befehl können benutzerdefinierte Einträge in die Kontextmenüs
selektierbarer Eagle-Objekttypen gemacht werden. Diese werden in der
EagleRc-Datei gespeichert.

* User Language:

- Die User Language Konstanten PAD_SHAPE_ANNULUS, PAD_SHAPE_THERMAL,
VIA_SHAPE_ANNULUS und VIA_SHAPE_THERMAL sind obsolet.
Sie werden aus Kompatibilitätsgründen zwar noch toleriert, aber kein Pad
oder Via wird je eine solche Form haben.
- Die User Language Member-Funktion UL_SHEET.parts ist "veraltet" und sollte
nicht mehr benutzt werden. Verwenden Sie stattdessen die neue Funktion
UL_SHEET.instances. Die alte Funktion ist aus Kompatibilität zu bestehenden
ULPs weiterhin verfügbar.
- Die User Language Objekte UL_BOARD, UL_SCHEMATIC, UL_SHEET und UL_SYMBOL
haben jetzt die neuen Data-Members 'description' und 'headline'.
- Das User Language Data-Member UL_PIN.contact ist "veraltet", weil ein Pin
jetzt mit mehreren Pads verbunden sein kann. Es funktioniert aus
Kompatibilitätsgründen und solange nur ein Pad mit dem Pin verbunden wurde,
verursacht aber einen Laufzeitfehler wenn es mit einem Pin benutzt wird,
der mit mehreren Pads verbunden ist. Benutzen Sie stattdessen das neue
Loop-Member UL_PIN.contacts().
- Die neuen User Language Data-Mebers UL_PIN.route und UL_CONTACTREF.route
geben an, ob alle oder beliebige der entsprechenden Pads angeschlossen
werden müssen.
- Das neue User Language Object UL_DIMENSION dient zum Ansprechen von
Bemaßungs-Objekten.
- Die neuen User Language Funktionen inch2u(), mic2u(), mil2u() und mm2u()
können dazu benutzt werden, die jeweiligen Einheiten in interne
Editor-Einheiten umzurechnen.
- Das User Language Object UL_TEXT hat jetzt das neue Data-Member 'align'.
- Die Funktion netpost() hat jetzt einen neuen optionalen Parameter, mit dem
der Typ der übertragenen Daten gesetzt werden kann.

* CAM-Prozessor:

- Die Kommandozeilen-Optionen '-a' und '-t' werden nicht mehr unterstützt,
da der CAM-Prozessor keine Annulus- bzw. Thermal-Symbole mehr benutzt.
Sie werden aus Kompatibilitätsgründen zwar noch toleriert, haben aber
keine Wirkung mehr.
- Die Blendenformen "annulus" und "thermal" werden vom CAM-Prozessor nicht
mehr benutzt.
- Alle Parameter, die mit "Annulus" bzw. "Thermal" zu tun haben, wurden aus
der Datei eagle.def entfernt.
Sie werden aus Kompatibilitätsgründen zwar noch toleriert, haben aber
keine Wirkung mehr.

* Design Rules:

- Die meisten Parameter für Thermal und Annulus wurden von der "Supply"-Seite
des Design Rules Dialogs entfernt.
- Änderungen an den Design Rules werden jetzt vollständig in UNDO/REDO
berücksichtigt.

* AUTO-Befehl:

- Der AUTO-Befehl löscht nicht mehr den UNDO-Puffer (es sei denn, ein
bestehender Job wird fortgesetzt bzw. beendet).

* BOARD-Befehl:

- Der BOARD-Befehl löscht nicht mehr den UNDO-Puffer des Schaltplans, wenn
ein Board neu erzeugt wird.

* CHANGE-Befehl:

- Der CHANGE-Befehl prüft jetzt, ob das selektierte Objekt bereits die
gewünschte Eigenschaft hat und ändert diese nur wenn nötig. Dadurch kann
es dazu kommen, dass ein CHANGE-Befehl keinen UNDO-Schritt erzeugt, weil
nichts geändert wurde.
- Die neue Option CHANGE DTYPE dient zum Ändern des Typs eines
Bemaßungs-Objekts.
- Die neue Option CHANGE ALIGN dient zum Ändern der Ausrichtung eines
Text-Objekts.

* CLASS-Befehl:

- Änderungen an den Netzklassen mit dem CLASS-Befehl werden jetzt vollständig
in UNDO/REDO berücksichtigt.
- Der CLASS-Befehl akzeptiert jetzt Klassennamen, die mit Ziffern beginnen,
solange der Name nicht eine reine Integer-Zahl ist.

* CONNECT-Befehl:

- Der CONNECT-Befehl kann jetzt mehrere Pad-Namen auf einmal verarbeiten,
um eine Verbindung von mehreren Pads zu einem Pin zu erzeugen.
- Die neuen Schlüsselwörter ALL und ANY im CONNECT-Befehl steuern, ob bei
einer Verbindung von mehreren Pads zu einem Pin alle oder beliebige
Pads im Board angeschlossen werden müssen.
- In der Online-Hilfe für den CONNECT-Befehl wurde ein Hinweis hinzugefügt,
dass der Befehl wesentlich schneller arbeitet, wenn alle Verbindungen eines
Devices in einem einzigen Aufruf angegeben werden.

* COPY-Befehl:

- In älteren EAGLE-Versionen wurde der COPY-Befehl ausschließlich dazu
benutzt, Objekte innerhalb einer Zeichnung zu kopieren - anders als in
Windows, wo COPY eine Kopie der selektierten Objekte (also der GRUPPE) in
die Zwischenablage des Systems platziert.
Ab Version 6 verhält sich der COPY-Befehl in EAGLE primär wie in anderen
Windows-Applikationen, indem er eine Kopie der aktuellen Gruppe in die
Zwischenablage legt. Die ursprüngliche Funktion des Kopierens selektierter
Objekte, oder des Kopierens von Bibliothekselementen zwischen Bibliotheken,
bleibt weiterhin vollständig verfügbar. Dies ist insbesondere wichtig,
damit bestehende Scripts und ULPs weiterhin funktionieren.
Was Windows-Anwender auch häufig irritiert hat ist, dass in EAGLE der
CUT-Befehl die selektierte Gruppe lediglich in die Zwischenablage kopiert,
sie aber nicht aus der Zeichnung gelöscht hat. Da ein CUT-Befehl, der die
Gruppe löscht, in einem Board-/Schematic-Paar das über Forward- und
Backannotation verbunden ist, nicht wirklich sinnvoll wäre, wurde dieser
Befehl aus dem Pulldown-Menü und der Toolbar mit den Befehls-Buttons
entfernt. Er steht weiterhin über die Befehlszeile und in Scripts zur
Verfügung. Der Befehl

SET Cmd.Copy.ClassicEagleMode 1

stellt die alte Verhaltensweise des COPY- sowie des CUT-Befehls wieder her.
Beachten Sie bitte, dass diese Einstellung erst beim nächsten Öffnen eines
Editor-Fensters wirksam wird.

* DESCRIPTION-Befehl:

- Der DESCRIPTION-Befehl kann jetzt auch in Schematics, Sheets, Boards
und Symbols verwendet werden.
- Falls der erste Parameter des DESCRIPTION-Befehls ein Stern ('*') ist,
so wird die Beschreibung der Bibliothek bzw. des Schaltplans geändert,
anstatt der eines Bauteils, Symbols oder einer Schaltplanseite.

* DISPLAY-Befehl:

- Der DISPLAY-Befehl kann jetzt auch vordefinierte Layer löschen, solange
diese leer sind.

* DRC-Befehl:

- Wird beim DRC-Befehl ein Stern ('*') als erster Parameter eingegeben, so
öffnet sich der Design Rules Dialog und erlaubt ein bearbeiten der Design
Rules, ohne dass beim Schließen des Dialogs ein DRC ausgeführt wird.
- Die DRC-Prüfung für SMDs und Pads/SMDs, die zum selben Signal gehören, wird
nicht mehr innerhalb eines Packages ausgeführt.

* EDIT-Befehl:

- Das Anlegen neuer Schaltplanseiten bzw. das Ändern ihrer Reihenfolge löscht
nicht mehr den UNDO-Puffer.

* ERC-Befehl:

- Wenn der ERC Konsistenz zwischen einem Board und einem Schematic erkennt,
so wird diese Tatsache jetzt im UNDO-Puffer gespeichert. Beim Zurückgehen
in der UNDO-Historie zu einem Punkt bevor Konsistenz erkannt wurde, wird
die Forward-/Backannotation wieder deaktiviert. Beachten Sie bitte, dass
REDO die Konsistenz nicht wieder automatisch herbeiführt!
Die Speicherung der Konsistenzerkennung führt auch dazu, dass der
UNDO-Puffer an dieser Stelle abgeschnitten wird.

* ERRORS-Befehl:

- Der ERRORS-Dialog kann jetzt alle Fehler bzw. Warnungen auf einmal
billigen bzw. missbilligen. Hierzu selektieren Sie die entsprechende
Sektion, klappen diese auf und klicken auf den "Alle billigen" bzw.
"Alle missbilligen" Button. Eine Sicherheitsabfrage sorgt dafür, dass
dies nicht versehentlich geschieht.

* GATESWAP-Befehl:

- Der GATESWAP-Befehl behält jetzt die "smashed"-Eigenschaft von Instances
bei.

* LAYER-Befehl:

- Der LAYER-Befehl kann jetzt auch vordefinierte Layer löschen, solange
diese leer sind.

* PASTE-Befehl:

- Netze behalten ihren Namen bei PASTE jetzt nur mehr dann, wenn sie Labels
enthalten oder an Supply-Pins angeschlossen sind, und diese Labels bzw.
Pins auch tatsächlich in der Gruppe enthalten sind.
In Version 5 wurde diese Entscheidung unabhängig davon getroffen, ob sich
das Label oder der Pin in der Gruppe befand.
- PASTE benutzt jetzt die System-Zwischenablage. Dadurch ist es möglich
Gruppen von einer EAGLE-Instanz in die andere zu kopieren.
- Der PASTE-Befehl kann jetzt eine komplettes, konsistentes Paar aus
Board und Schematic in das geladene Projekt einfügen.
Siehe "Help/Editor-Befehle/PASTE/Eine komplette Datei einfügen").

* REMOVE-Befehl:

- Das Löschen einer Schaltplanseite löscht nicht mehr den UNDO-Puffer.

* RUN-Befehl:

- Von einem Kontextmenü aus gestartet kann das betreffende Objekt mit
ingroup() identifiziert werden.

* SET-Befehl:

- SET UNDO_LOG ON|OFF ist keine globale Einstellung mehr, sondern wirkt nur
auf das Fenster, in dem der Befehl ausgeführt wird (im Falle eines
konsistenten Board/Schematic-Paares auch im jeweils anderen Fenster).
- SET CONTEXT objecttype text commands ermöglicht die Definition benutzer-
definierter Menüeinträge für Kontextmenüs.

* UNDO-Befehl:

- Der UNDO-Befehl (ebenso wie der REDO-Befehl) zeigt jetzt in der Statuszeile
an, welcher Befehl zurückgenommen (bzw. erneut ausgeführt) wurde, und wie
lange zurück dieser Befehl ausgeführt wurde. Wurde der Befehl ursprünglich
im Board ausgeführt und UNDO im Schaltplan aufgerufen, so wird auch dies
angezeigt (und umgekehrt).
- Die neue Option LIST im UNDO-Befehl öffnet einen Dialog, der den gesamten
Inhalt des UNDO-Puffers darstellt. Sie können sich in der Liste der
Undo-/Redo-Schritte bewegen indem Sie den Listen-Trenner mit der Maus
verschieben, oder direkt auf einen Schritt klicken, zu dem Sie gehen wollen.
Liegen mehrere Schritte zwischen der aktuellen Position des Listen-Trenners
und dem angeklickten Listeneintrag, so werden alle dazwischenliegenden
Schritte in der entsprechenden Reihenfolge ausgeführt. In der Liste nach
oben zu gehen bewirkt UNDO, nach unten REDO.
VORSICHT: dies ist ein sehr mächtiges Werkzeug! Wenn Sie in der UNDO-Liste
sehr weit zurückgehen (was mit einem einfachen Mausklick möglich ist) und
dann irgend einen neuen Befehl eingeben, so wird der UNDO-Puffer an dieser
Stelle abgeschnitten, und es führt kein Weg zurück! Benutzen Sie es also
mit entsprechender Vorsicht!

* Verschiedenes:

- Dialog CHANGE package/technology: Unterstützung von externen Links und
Darstellung von Bildern.
- ULP-Funktion dlgTextView: Passende Unterstützung von Links zu lokalen Dateien
(Öffnen externer Applikation).
- Die Anzahl der Technologien pro Device ist nicht mehr auf 254 beschränkt.
- Die Anzahl der Package-Varianten pro Device-Set ist nicht mehr auf 254
beschränkt.
- Der erlaubte Wertebereich für Pin- und Gate-Swaplevels ist nicht mehr auf
255 beschränkt.
- Die Statuszeile des Editor-Fensters zeigt jetzt an ob die Zeichnung
verändert worden ist, und ob die Forward-/Backannotation aktiv ist.
- Die Schaltplan-Seitenvorschau zeigt jetzt die erste Zeile der Beschreibung
der jeweiligen Seite als Bildunterschrift an.
- Die Sheet-Auswahl-Combo-Box in der Action-Toolbar zeigt jetzt die erste
Zeile der Beschreibung der jeweiligen Seite an.
- Das Kontext-Menü der Schaltplan-Seitenvorschau hat jetzt eine neue Option,
um die Beschreibung der jeweiligen Seite zu bearbeiten.
- PCB-Service (Menübutton und pcb-service.ulp): Erweiterung auf EuroCircuits
für europäische, Pentalogix für amerikanische Kunden, je nach
Landeseinstellungen.
- Falls ein Editor-Fenster eines konsistenten Board-/Schaltplan-Paares
geschlossen wird, so erscheint jetzt in dem verbleibenden Fenster eine
Warnung, dass dir Forward-/Back-Annotation unterbrochen wurde.
- Command-Textbuttons für DesignLink und PCB-Service erscheinen nur in den
dafür passenden Editor-Fenstern PCB-Service nur im Layout-Editor etc.).
- Falls eine eingeschränkte Edition von EAGLE eine bestimmte Aktion nicht
ausführen kann, so wird der Anwender jetzt über den Grund hierfür
informiert.
- Zur Online-Hilfe des OPTIMIZE-Befehls wurde ein Hinweis hinzugefügt, dass
dieser Befehl nur in einer Board-Zeichnung anwendbar ist, und dass nur
Signal-Wires selektiert werden können.

* Fehlerbehebungen:

- Gruppenselektion per Polygon: Vermeiden, das in bestimmtem Fall zuviel
selektiert wird.
- Befehl PRINT: Optionen an Print-Dialog weiterleiten, wenn nicht mit ';'
abgeschlossen wurde.
- CAM-Processor-Dialog: Vermeiden des Überschreibens mit Einträgen der vorher
geöffneten CAM-Datei; Vermeiden eines Absturzes nach Save und Öffnen einer
früheren Datei.
- ULP-Funktionen setgroup/ingroup: Bugfix, falls Aufruf auf anderes Editorfenster
bezogen und noch keine Gruppe definiert ist.
- ULP-Funktion dlgListView: Keine Sortierung für Parameter sort=0.
- ULP-Function dlgComboBox: Vermeidung unbeabsichtigter Änderung der Combobox-Breite
in speziellem Fall (Aufruf dlgRedisplay).
- Korrektur für falschen REPLACE von Package und Technologie in bestimmten Fällen.
- Info-Dialog für Arcs/Wires: Korrekte Handhabung von Cap-style bei Änderung von
curve auf 0/von 0.
- Die Anpassung der Seitennummern im ERRORS-Dialog beim Umsortieren,
Einfügen oder Löschen von Schaltplanseiten wurde korrigiert.
- Das Frame-Objekt wird jetzt richtig behandelt, wenn es mit MOVE rotiert
wird. Die Orientierung der Buchstaben und Ziffern am Rand des Frames
ändert sich durch eine Rotation aber nicht.
- Die Behandlung von "\n" in der eaglerc-Datei wurde korrigiert.
- Die Behandlung von ':' in Dateinamen unter Linux und Mac OS X wurde
korrigiert.
- Korrektur für falsche Textbreiten von XRef Labels.
- Die Online-Hilfe für UL_AREA wurde korrigiert, so dass angegeben wird, dass
die Fläche eines UL_PACKAGE bzw. UL_SYMBOL in einem UL_ELEMENT- bzw.
UL_INSTANCE-Kontext den Offset des entsprechenden Bauteils beinhaltet.
- Korrektur für falsches Verhalten von Toolbar-Extensions, insbesondere
bei Textmenüs.
- Korrektur der ULP-Funktionen netget()/netpost() im Fall von Status 301
("Moved Permanently"): Redirection falls möglich.
- Korrektur für nach unten abgeschnittene Texte bei Textmenü-Buttons.

Klaus Schmidinger
--
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Klaus Schmidinger Phone: +49-8635-6989-10
CadSoft Computer GmbH Fax: +49-8635-6989-40
Pleidolfweg 15 Email: kls@cadsoft.de
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